Ausfallbürgschaften zur Besicherung von Krediten und Avalen von mittelständischen Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und Angehörigen der Freien Berufe.

//Bürgschaften der Bürgschaftsbank Nordrhein-Westfalen

Fördernehmer:
Existenzgründer/-innen; Gewerbliche Unternehmen; Freie Berufe
Förderthemen:
Besicherungsmöglichkeiten; Wachstums-/Erweiterungsinvestitionen; Gründung; Betriebsmittel
Förderart:
Bürgschaften/Garantien
Fördergeber:
Land NRW
Ansprechpartner:
Bürgschaftsbank Nordrhein-Westfalen GmbH
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind

  • kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der gewerblichen Wirtschaft und des Gartenbaus, Baumschulen und Landschaftsgärtnereien,
  • Personen, die mit Hilfe des zu verbürgenden Kredits ein entsprechendes Unternehmen gründen oder sich an einem solchen beteiligen wollen,
  • mittelständische Einkaufs-, Fertigungs- oder Liefergenossenschaften oder ähnliche andere Zusammenschlüsse in der Form juristischer Personen,
  • Angehörige der Freien Berufe und
  • Bauträger, sonstige Bauherren und Erwerber, wenn und soweit die zu erstellenden gewerblichen Räume für den begünstigten Personenkreis bestimmt sind.

Verwendungszweck

Gewährt werden Bürgschaften zur Besicherung von Krediten und Avalen von mittelständischen Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und Angehörigen der Freien Berufe in Nordrhein-Westfalen.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Ausfallbürgschaft
  • Förderumfang: max. 80% des Kreditbetrags
  • Förderhöhe: max. 1,25 Mio. €
  • Förderdauer: bis zu 15 Jahre, bei Krediten zur Finanzierung baulicher Maßnahmen für betriebliche Zwecke bis zu 23 Jahre

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • Eine Bürgschaft wird in der Regel nur übernommen, wenn sonstige Sicherheiten nicht oder nicht im erforderlichen Umfang zur Verfügung stehen.
  • Der Antragsteller bzw. die Antragstellerin muss persönlich kreditwürdig und das Vorhaben förderungswürdig sein.
  • Der Antragsteller bzw. die Antragstellerin hat alle zumutbaren Sicherheiten anzubieten.
  • Der zu verbürgende Kredit darf nicht zur Sanierung eines Unternehmens verwendet werden.
  • Für Finanzierungen im Bereich des Energiespar-Contracting muss darüber hinaus
    • der Betrieb des Contractinggebers seit mindestens 3 Jahren bestehen,
    • das Einsparcontracting-Projekt eine Energieeinsparung von mindestens 25% erbringen,
    • die Angabe der Einsparung wesentlicher Bestandteil des Contractingvertrages sein und von regionalen Energieagenturen oder (vom BAFA) zertifizierten Energieberatern nach Plausibilitätsprüfung bestätigt sein.

Von der Förderung ausgenommen sind Kredite, die bereits vor Beantragung der Bürgschaft gewährt worden sind.

Antragsverfahren

Anträge auf Übernahme einer Bürgschaft sind bei einem Kreditinstitut der Wahl (Hausbank) zu stellen.

Dieses leitet den Antrag an die Bürgschaftsbank Nordrhein-Westfalen weiter.

Quelle

Richtlinie der Bürgschaftsbank Nordrhein-Westfalen, Stand 07/2016

Weiterführende Informationen

Zum Januar 2016 haben die Bürgschaftsbanken ihre Bürgschaftsbedingungen für die Begleitung von Energiespar-Contracting-Finanzierungen erweitert. So gilt bei Vorhaben, die zu einer Energieeinsparung von mindestens 25% gegenüber dem Status quo führen, künftig ein erhöhter Bürgschaftshöchstbetrag von 2,0 Mio. €.

Weitere Informationen auf den Internetseiten der Bürgschaftsbank Nordrhein-Westfalen:

Zuletzt aktualisiert am: 06.07.2016

Kontakt

Bürgschaftsbank Nordrhein-Westfalen GmbH

Hellersbergstraße 18

41460 Neuss

Telefon:0 2131 5107-0

Fax:0 2131 5107-333

E-Mail:info@bb-nrw.de

Internet:http://www.bb-nrw.de

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