Zuschüsse für Maßnahmen der Berufsorientierung in überbetrieblichen Berufsbildungsstätten für Schüler, die einen Abschluss der Sekundarstufe I als höchsten Schulabschluss anstreben.

//Berufsorientierungsprogramm (BOP)

Fördernehmer:
Forschungs- & Bildungseinrichtungen; Öffentliche Einrichtungen & Unternehmen; Verbände & Vereine
Förderthemen:
Bildung
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Bund (KfW, LR …)
Ansprechpartner:
Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind

  • juristische Personen des öffentlichen Rechts und
  • gemeinnützige juristische Personen des privaten Rechts,

die Träger von Berufsbildungsstätten sind.

Verwendungszweck

Gefördert werden Maßnahmen der Berufsorientierung in überbetrieblichen Berufsbildungsstätten (ÜBS) und vergleichbaren Bildungsstätten für Schülerinnen und Schüler, die keine Hochschulreife anstreben.

Die Maßnahmen bestehen aus

  • einer Potenzialanalyse sowie
  • berufsorientierenden Werkstatttagen in überbetrieblichen und vergleichbaren Berufsbildungsstätten.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderhöhe
    • 450 € pro Maßnahme und Schülerin bzw. Schüler einschließlich der Potenzialanalyse
    • 300 €, wenn bereits eine Potenzialanalyse innerhalb der vorangegangenen 12 Monate durchgeführt wurde
    • 150 €, wenn in Einzelfällen nur eine Potenzialanalyse durchgeführt wird

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • Für jeden teilnehmenden Jugendlichen – in der Regel ab Klasse 7 – muss eine vorgelagerte Potenzialanalyse vorgesehen sein, die sich auf die individuellen Kompetenzen, Neigungen, Interessen und die jeweiligen Entwicklungspotenziale bezieht und vorgegebenen Qualitätsstandards entspricht.
  • Die Ergebnisse der Potenzialanalyse sind für die Berufsorientierungsmaßnahme zu nutzen.
  • Im Rahmen der Werkstatttage müssen mindestens fünf Berufsfelder angeboten werden, aus denen die teilnehmenden Jugendlichen mindestens drei Berufsfelder auswählen.
  • Antragssteller müssen überbetriebliche Lehrlingsunterweisung anbieten oder über entsprechende Erfahrungen in der beruflichen Erstausbildung verfügen.
  • Die Maßnahmen der Berufsorientierung müssen für mindestens 50 Jugendliche beantragt werden.
  • Die Werkstatttage müssen getrennt von der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung, von außerbetrieblicher Ausbildung und von sonstigen Maßnahmen durchgeführt werden.
  • Zwischen der Berufsbildungsstätte und allen beteiligten Schulen sind Kooperationsvereinbarungen zu schließen.
  • Festgestellte Kompetenzen, Neigungen, Interessen und individuelle Entwicklungspotenziale müssen in einem Zertifikat dokumentiert werden, das am Ende der Maßnahme ausgehändigt wird.

Antragsverfahren

Anträge können jeweils im Zeitraum 01.01. bis 01.03. eines jeden Jahres über das Online-Portal gestellt werden.

Antragsstelle ist das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).

Quelle

Richtlinien des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) vom 18.11.2014, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 28.11.2014, B3; Informationen des BIBB, Stand 12/2014; Informationen des BMBF, Stand 02/2016

Weiterführende Informationen

Mit der Initiative „Wege in Ausbildung für Flüchtlinge“ unterstützt das BMBF im Rahmen des Berufsorientierungsprogramms (BOP) die Integration junger Flüchtlinge in eine betriebliche Ausbildung.

Weitere Informationen auf den Internetseiten des BIBB:

Zuletzt aktualisiert am: 14.04.2016

Kontakt

Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

Überbetriebliche Berufsbildungsstätten

Robert-Schuman-Platz 3

53175 Bonn

Telefon:0 228 107-1031

Fax:0 228 107-2918

E-Mail:zentrale@bibb.de

Internet:http://www.bibb.de

Ähnliche Förderangebote

100 zusätzliche Ausbildungsplätze für behinderte Jugendliche und junge Erwachsene in Nordrhein-Westfalen Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen

Förderung der Bildung für nachhaltige Entwicklung in Umweltbildungseinrichtungen Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV)

Ihre Anfrage

* Pflichtfelder Ihre E-Mail-Adresse und die E-Mail-Adresse des Empfängers/der Empfänger werden ausschließlich zu Übertragungszwecken verwendet und anschließend gelöscht.

Feedback

Ihre Bewertung der Seite

Haben Sie ein Anliegen und möchten lieber persönlich in Kontakt mit der NRW.BANK treten? Dann nutzen Sie bitte unsere Kontaktmöglichkeiten.