Zuschüsse zur berufsbezogenen Sprachförderung für Personen mit Migrationshintergrund.

//Berufsbezogene Sprachförderung für Personen mit Migrationshintergrund (ESF-BAMF-Programm)

Fördernehmer:
Öffentliche Einrichtungen & Unternehmen; Gemeinnützige Einrichtungen & Unternehmen; Verbände & Vereine; Forschungs- & Bildungseinrichtungen
Förderthemen:
Bildung
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Bund (KfW, LR …)
Ansprechpartner:
Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF)
Hinweis:
Das Wettbewerbsverfahren zur Auswahl von Kursanbietern für den Förderzeitraum 2015 bis 2018 wurde vom 31.03.2014 bis 24.10.2014 durchgeführt.
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen des privaten, öffentlichen und internationalen Rechts.

Lokale Kooperationen von unterschiedlichen Einrichtungen sind für die Durchführung der berufsbezogenen Sprachförderung erwünscht.

Verwendungszweck

Gefördert werden Maßnahmen zur Vermittlung von berufsbezogenen Kenntnissen der deutschen Sprache für Personen mit Migrationshintergrund.

Zielgruppe der Förderung sind Personen, die

  • Arbeitslosengeld oder Arbeitslosengeld II beziehen,
  • in einer von der Agentur für Arbeit geförderten berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme gefördert werden,
  • in einer geförderten betrieblichen Einstiegsqualifizierung oder ausbildungsvorbereitenden Phase der Assistierten Ausbildung gefördert werden,
  • an den Bundesprogrammen „ESF-Integrationsrichtlinie Bund“ oder „ESF-Bundesprogramm für Bleibeberechtigte und Flüchtlinge II“ teilnehmen,
  • sich in einer Berufsausbildung befinden oder
  • arbeitsuchend oder ausbildungsuchend gemeldet sind.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderumfang:
    • bis zu 80% der zuwendungsfähigen Ausgaben für das Zielgebiet Übergangsregionen (neue Bundesländer ohne Berlin und die Region Leipzig)
    • bis zu 60% für das Zielgebiet Übergangsregion Lüneburg
    • bis zu 50% für das Zielgebiet Stärker entwickelte Regionen (alte Bundesländer einschließlich Berlin sowie die Region Leipzig)
  • Förderdauer:
    • bis zu 6 Monate bei Vollzeitmaßnahmen
    • bis zu 12 Monate bei Teilzeitmaßnahmen

Kumulation

Durch die Förderung dürfen keine nationalen öffentlichen Mittel ersetzt werden (Additionalitätsprinzip).

Neben den ESF-Mitteln dürfen keine weiteren Mittel der Europäischen Union eingesetzt werden. Ergänzende Maßnahmen insbesondere zu bestehenden Bundes- und Landesprogrammen können zugelassen werden.

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • Für die Teilnahme wird mindestens das Sprachniveau A1 nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen vorausgesetzt.
  • Die Maßnahmen müssen auf eine dauerhafte Integration in den ersten Arbeitsmarkt ausgerichtet sein. Sie können auch hiermit verbundene weitere arbeitsmarktrelevante oder berufsspezifische Qualifizierungselemente enthalten.
  • Es muss ein detaillierter Finanzierungsplan vorliegen.
  • Bewerber müssen ihre Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit durch geeignete Unterlagen nachweisen.
  • Mit dem Vorhaben darf vor Bewilligung nicht begonnen werden.
  • Die Gesamtfinanzierung muss sichergestellt sein.

Antragsverfahren

Das Verfahren ist zweistufig und gliedert sich in ein Wettbewerbsverfahren zur Auswahl von Kursanbietern sowie ein Bewilligungsverfahren zur Förderung von Maßnahmen. Für die Förderperiode 2014–2020 des ESF wurde das Wettbewerbsverfahren vom 31.03.2014 bis 24.10.2014 für den Förderzeitraum 2015–2018 für das ESF-BAMF-Programm durchgeführt.

Antragstelle ist das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF).

Quelle

Richtlinie des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) vom 11.12.2014, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 17.12.2014, B5; zuletzt geändert durch Bekanntmachung vom 24.05.2016, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 01.06.2016, B1; Informationen des BAMF, Stand 12/2015

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen auf den Internetseiten des BAMF:

Zuletzt aktualisiert am: 06.07.2016

Kontakt

Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF)

Referat 324 – Europäischer Sozialfonds

Blaubach 13

50676 Köln

Hotline:0 221 92426-400

Telefon:0 221 92426-0

Fax:0 221 92436-299

E-Mail:esf-verwaltung@bamf.bund.de

Internet:http://www.bamf.de

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