Zuschüsse zur Schaffung von Arbeitsgelegenheiten für Leistungsberechtigte nach dem Asylbewerberleistungsgesetz.

//Arbeitsmarktprogramm „Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen“

Fördernehmer:
Kommunen & Kommunalverbände; Öffentliche Einrichtungen & Unternehmen
Förderthemen:
Infrastruktur
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Bund (KfW, LR …)
Ansprechpartner:
zuständige Agentur für Arbeit
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind:

  • für interne Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen (FIM) die staatlichen Träger von Aufnahmeeinrichtungen nach Asylgesetz (AsylG) und staatliche Träger vergleichbarer Einrichtungen sowie staatliche Stellen, die einen Träger mit dem Betrieb einer Aufnahmeeinrichtung oder einer vergleichbaren Einrichtung beauftragt haben,
  • für externe FIM die nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) sachlich zuständigen Behörden, in deren örtlichem Zuständigkeitsbereich sich die Arbeitsgelegenheit befindet.

Teilnehmende der FIM können arbeitsfähige, nicht erwerbstätige Leistungsberechtigte nach dem AsylbLG sein, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und nicht der Vollzeitschulpflicht unterliegen.

Verwendungszweck

Unterstützt wird die Schaffung von Arbeitsgelegenheiten für jährlich 100.000 Leistungsberechtigte nach dem AsylbLG.

Gefördert werden

  • „interne“ FIM: Arbeitsgelegenheiten, die durch Träger von Aufnahmeeinrichtungen oder vergleichbaren Einrichtungen zur Aufrechterhaltung und Betreibung der Einrichtung zur Verfügung gestellt werden, sowie
  • „externe“ zusätzliche FIM: Arbeitsgelegenheiten, die von staatlichen, kommunalen oder gemeinnützigen Trägern zur Verfügung gestellt werden, sofern die zu leistende Arbeit sonst nicht, nicht in diesem Umfang oder nicht zu diesem Zeitpunkt verrichtet werden würde.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderhöhe: für die Durchführung einer FIM für jeden besetzten Platz
    • monatlich pauschal für eine interne FIM 85 € und für eine externe FIM 250 € sowie
    • die tatsächlich verauslagten Kosten für die Mehraufwandsentschädigung der Teilnehmenden
  • Förderdauer: 12 Monate

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • Die individuelle Teilnahmedauer darf pro Person bis zu 6 Monate bei einem Umfang von bis zu 30 Wochenstunden betragen.
  • Der Verwaltungsausschuss der örtlichen Agenturen für Arbeit ist bei der Einrichtung der FIM einzubeziehen.
  • Die Agentur für Arbeit und der Maßnahmeträger müssen einen Vertrag über die Durchführung der zugesagten FIM schließen.
  • Von der Förderung ausgenommen sind Leistungsberechtigte, die aus einem sicheren Herkunftsstaat stammen, sowie geduldete und vollziehbar ausreisepflichtige Leistungsberechtigte.

Antragsverfahren

Antragstelle ist die zuständige Agentur für Arbeit.

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 31.12.2020.

Quelle

Richtlinie des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) vom 20.07.2016, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 27.07.2016, B2

Weiterführende Informationen

Weiterführende Informationen auf den Internetseiten des BMAS:

Zuletzt aktualisiert am: 02.08.2016

Kontakt

zuständige Agentur für Arbeit

Verzeichnis der örtlich zuständigen Agenturen für Arbeit

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