Investitions- und Tilgungszuschüsse für den Austausch ineffizienter Heizungsanlagen in Ergänzung zur Förderung nach dem Marktanreizprogramm.

//Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE)

Fördernehmer:
Gewerbliche Unternehmen; Freie Berufe; Privatpersonen; Kommunen & Kommunalverbände; Öffentliche Einrichtungen & Unternehmen; Gemeinnützige Einrichtungen & Unternehmen; Verbände & Vereine; Wohnwirtschaft
Förderthemen:
Energieeffizienz
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Bund (KfW, LR …)
Ansprechpartner:
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA); KfW Bankengruppe
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind

  • Privatpersonen,
  • Angehörige der Freien Berufe,
  • Kommunen, kommunale Gebietskörperschaften und kommunale Zweckverbände,
  • Unternehmen,
  • gemeinnützige Organisationen sowie
  • Energiedienstleistungsunternehmen (als Contractoren),

die im Rahmen des Marktanreizprogramms über eine Antragsberechtigung verfügen und einen Förderantrag stellen.

Verwendungszweck

Gefördert wird der Austausch veralteter, ineffizienter Heizungsanlagen durch moderne Heizungen in Kombination mit einer Optimierung des gesamten Heizungssystems. Es bestehen zwei alternative Förderverfahren:

Durch zusätzliche Investitionszuschüsse des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) werden aufbauend auf dem Marktanreizprogramm gefördert:

  • Solarkollektoranlagen,
  • kleine Biomasse-Anlagen,
  • effiziente Wärmepumpen sowie
  • Optimierung der gesamten Heizungsanlage.

Durch zusätzliche Tilgungszuschüsse der KfW werden im Rahmen des KfW-Programms Erneuerbare Energien – Premium gefördert:

  • große Solarkollektoranlagen,
  • große Biomasseanlagen,
  • Nahwärmenetze sowie
  • große effiziente Wärmepumpen.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Investitions- oder Tilgungszuschuss
  • Förderumfang:
    • Investitionszuschüsse des BAFA: 20% des im Rahmen des Marktanreizprogramms für die Installation der neuen Anlage gewährten Gesamtförderbetrags sowie einmalig 600 € für die Umsetzung aller Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz am gesamten Heizungssystem,
    • Tilgungszuschüsse der KfW Bankengruppe: 20% der im Rahmen des Marktanreizprogramms für die Installation des neuen Wärmeerzeugers oder des Einbaus einer Hausübergabestation gewährten Förderung.

Kumulation/Kombination

Der BAFA-Zusatzbonus ist nicht kumulierbar mit dem Optimierungsbonus nach dem Marktanreizprogramm.

Die Gesamtförderung der nach Maßgabe dieser Richtlinien gewährten Förderung darf bei sämtlichen Maßnahmen die zulässigen maximalen Beihilfeintensitäten der Europäischen Union nicht überschreiten.

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • Es muss sich um den Austausch einer oder mehrerer besonders ineffizienter Altanlagen handeln, die durch moderne Biomasseanlagen oder Wärmepumpen ausgetauscht bzw. durch die Integration heizungsunterstützender Solarthermieanlagen modernisiert werden.
  • Geförderte Anlagen müssen nach dem 31.12.2015 in Betrieb genommen werden.
  • Der Heizungsaustausch muss mit einer Optimierung der gesamten Heizungsanlage kombiniert werden.
  • Es muss eine Förderung nach dem Marktanreizprogramm gewährt werden.
  • Nicht gefördert werden Unternehmen in Schwierigkeiten im Sinne des EU-Beihilferechts sowie Unternehmen, die einer Beihilfe-Rückforderung der EU nicht nachgekommen sind.

Antragsverfahren

Anträge sind im Rahmen eines Antragsverfahrens auf Gewährung einer Förderung nach dem Marktanreizprogramm zu stellen.

Antragstelle für den zusätzlichen Investitionszuschuss ist das BAFA.

Antragstelle für den zusätzlichen Tilgungszuschuss ist die KfW Bankengruppe. Die Anträge sind im Rahmen des KfW-Programms Erneuerbare Energien – Premium auf den dafür vorgesehenen Vordrucken bei den örtlichen Kreditinstituten (Hausbanken) einzureichen.

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 31.12.2018.

Quelle

Richtlinie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) vom 16.12.2015, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 30.12.2015, B1; Pressemitteilung des BMWi vom 01.08.2016

Weiterführende Informationen

Seit August 2016 fördert das BMWi auch stationäre Brennstoffzellen-Heizungen als Bestandteil des „Anreizprogramms Energieeffizienz“. Die Förderung gibt es für stationäre Brennstoffzellenheizungen in den Leistungsklassen von 0,25 bis 5 kW elektrischer Leistung in neuen und bestehenden Wohngebäuden. Die Förderhöhe ist gestaffelt nach der elektrischen Leistung der Anlage. Die Beantragung erfolgt über die KfW mit dem Programm Energieeffizient Bauen und Sanieren – Zuschuss Brennstoffzelle. Anträge können bei der KfW spätestens ab dem 31.08.2016 gestellt werden.

Weitere Informationen auf den Internetseiten des BAFA:

Zuletzt aktualisiert am: 17.08.2016

Kontakt

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)

Frankfurter Straße 29-35

65760 Eschborn

Telefon:0 6196 908-0

Fax:0 6196 908-800

E-Mail:foerderung@bafa.bund.de

Internet:http://www.bafa.de

KfW Bankengruppe

Palmengartenstraße 5-9

60325 Frankfurt am Main

Hotline:0800 539-9001 (Gründer und Mittelstand), -9002 (Bauen, Sanieren und Kommunen), -9003 (Bildung)

Telefon:0 69 7431-0

Fax:0 69 7431-2944

E-Mail:info@kfw.de

Internet:http://www.kfw.de

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