Investitionszuschüsse zur Barrierereduzierung und zum Einbruchschutz in bestehenden selbst genutzten oder vermieteten Wohngebäuden.

//Altersgerecht Umbauen - Investitionszuschuss

Fördernehmer:
Privatpersonen
Förderthemen:
Modernisierung Wohneigentum; Modernisierung Mietwohnraum
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Bund (KfW, LR …)
Ansprechpartner:
KfW Bankengruppe

In aller Kürze

Investitionszuschüsse für Maßnahmen zur Barrierereduzierung und zum Einbruchschutz in bestehenden Wohngebäuden aus Mitteln des Bundes.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind natürliche Personen:

  • als Eigentümerinnen und Eigentümer oder Ersterwerberinnen und Ersterwerber von
    • Ein- und Zweifamilienhäusern mit max. 2 Wohneinheiten oder
    • Eigentumswohnungen in Wohnungseigentümergemeinschaften,
  • als Mieterinnen und Mieter von Wohnungen oder Einfamilienhäusern.

Verwendungszweck

Die KfW Bankengruppe finanziert Einzel- und kombinierte Maßnahmen zur Reduzierung von Barrieren und zum Einbruchschutz in bestehenden Wohngebäuden unabhängig vom Alter und jeglicher Einschränkung der Nutzer.

Gefördert werden:

  • Einzelmaßnahmen zur Barrierereduzierung:
    • Wege zu Gebäuden und Wohnumfeldmaßnahmen,
    • Eingangsbereich und Wohnungszugang,
    • vertikale Erschließung/Überwindung von Niveauunterschieden,
    • Anpassung der Raumgeometrie,
    • Maßnahmen an Sanitärräumen,
    • Orientierung, Kommunikation und Unterstützung im Alltag,
    • Gemeinschaftsräume, Mehrgenerationenwohnen,
  • Maßnahmen, mit denen der Standard Altersgerechtes Haus erreicht wird,
  • Einzelmaßnahmen zum Einbruchschutz durch Einbau von:
    • einbruchhemmenden Haus- und Wohnungseingangstüren,
    • Nachrüstsystemen für Haus- und Wohnungseingangstüren sowie Türspione,
    • Nachrüstsystemen für Fenster sowie einbruchhemmende Gitter und Rollläden,
    • Einbruch- und Überfallmeldeanlagen,
    • baugebundenen Assistenzsystemen.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderumfang und -höhe:
    • Durchführung der Einzelmaßnahmen zur Barrierereduzierung: 10% der förderfähigen Investitionskosten, 200 bis 5.000 € pro Wohneinheit
    • Standard Altersgerechtes Haus: 12,5% der förderfähigen Investitionskosten, 200 bis 6.250 € pro Wohneinheit
    • Einzelmaßnahmen zum Einbruchschutz: 10% der förderfähigen Investitionskosten, 50 bis 1.500 € pro Wohneinheit
    • Kombination von Einzelmaßnahmen zur Barrierereduzierung mit Maßnahmen zum Einbruchschutz: 10% der förderfähigen Investitionskosten, 200 bis 5.000 € pro Wohneinheit

Kombination

Dieses Förderprogramm kann mit anderen Fördermitteln kombiniert werden, wenn deren Summe die förderfähigen Investitionskosten nicht übersteigt.

Nicht möglich ist die Kombination geförderter Maßnahmen zur Barrierereduzierung und zum Einbruchschutz dieses Programms mit einer anderen KfW-Förderung für dasselbe Vorhaben, z.B. dem Programm „Altersgerecht Umbauen – Kredit“ oder mit einem von der KfW aus diesen Mitteln refinanzierten Programm eines Landesförderinstituts sowie mit einer steuerlichen Förderung für Handwerkerleistungen für in diesem Programm geförderte Maßnahmen.

Ebenfalls nicht möglich ist die Kombination geförderter Maßnahmen zur Barrierereduzierung dieses Programms mit einer Förderung für die entsprechenden Maßnahmen gemäß Altersvorsorge-Verbesserungsgesetz (sog. Wohnriester) oder mit der Förderung der sozialen Pflegeversicherung oder der privaten Pflege-Pflichtversicherung (inkl. der Beihilfe für Beamte).

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • Die Maßnahmen müssen an bestehenden Wohngebäuden durchgeführt werden.
  • Für Umbaumaßnahmen zum Standard „Altersgerechtes Haus“ ist ein unabhängiger Sachverständiger verpflichtend zu beauftragen.
  • Alle Maßnahmen müssen den technischen Mindestanforderungen entsprechen.
  • Die Maßnahmen sind durch Fachunternehmen auszuführen.
  • Nicht gefördert werden Boardinghäuser, Ferienhäuser und -wohnungen sowie Wochenendhäuser.

Antragsverfahren

Anträge sind vor Beginn der zu fördernden Maßnahme unter Verwendung der Antragsformulare zu stellen.

Eine Antragstellung für den Ersterwerber ist innerhalb von 12 Monaten nach Bauabnahme möglich. Sollen barrierereduzierende Maßnahmen in Verbindung mit Maßnahmen zum Einbruchschutz umgesetzt werden, kann ein „Kombi-Antrag“ gestellt werden.

Antragstelle ist die KfW Bankengruppe.

Quelle

Merkblatt der KfW Bankengruppe, Stand 03/2017; KfW-Information vom 27.03.2017; Pressemitteilung der KfW vom 03.01.2017

Weiterführende Informationen

Seit dem 01.01.2017 können wieder Zuschüsse für Maßnahmen zum Einbruchschutz und zur Barrierereduzierung bei der KfW beantragt werden. Zudem hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) die Zuschüsse für den Einbruchschutz auf 50,0 Mio. € (von 10,0 Mio. €) und für die Barrierereduzierung auf 75,0 Mio. € (49,0 Mio. €) für das Jahr 2017 erhöht.

Zuletzt aktualisiert am: 27.03.2017

Formulare und Merkblätter

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Altersgerecht Umbauen - Investitionszuschuss - Merkblatt

Merkblatt und Programmüberblick auf den Internetseiten der KfW Bankengruppe

Links

Altersgerecht Umbauen - Investitionszuschuss - Häufige Fragen

Häufige Fragen auf den Internetseiten der KfW Bankengruppe

Altersgerecht Umbauen - Investitionszuschuss - Verfahren

Informationen zum Antragsverfahren auf den Internetseiten der KfW Bankengruppe

Downloads

Altersgerecht Umbauen - Investitionszuschuss - Formulare und Downloads

Formulare und Downloads auf den Internetseiten der KfW Bankengruppe

Kontakt

KfW Bankengruppe

Palmengartenstraße 5-9

60325 Frankfurt am Main

Hotline:0800 539-9001 (Gründer und Mittelstand), -9002 (Bauen, Sanieren und Kommunen), -9003 (Bildung)

Telefon:0 69 7431-0

Fax:0 69 7431-2944

E-Mail:info@kfw.de

Internet:http://www.kfw.de

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