Investitionszuschüsse zur Barrierereduzierung und zum Einbruchschutz in bestehenden selbst genutzten oder vermieteten Wohngebäuden.

//Altersgerecht Umbauen - Investitionszuschuss

Fördernehmer:
Privatpersonen
Förderthemen:
Modernisierung Wohneigentum; Modernisierung Mietwohnraum
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Bund (KfW, LR …)
Ansprechpartner:
KfW Bankengruppe
Hinweis:
Die Mittel für Maßnahmen zur Barrierereduzierung und zum Einbruchschutz aus dem Bundeshaushalt 2016 sind aufgebraucht. Die Förderung wird im Jahr 2017 fortgesetzt (siehe auch Weiterführende Informationen).

In aller Kürze

Investitionszuschüsse für Maßnahmen zur Barrierereduzierung und zum Einbruchschutz in bestehenden Wohngebäuden aus Mitteln des Bundes.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind natürliche Personen:

  • als Eigentümerinnen und Eigentümer oder Ersterwerberinnen und Ersterwerber von
    • Ein- und Zweifamilienhäusern mit max. 2 Wohneinheiten oder
    • Eigentumswohnungen in Wohnungseigentümergemeinschaften,
  • als Mieterinnen und Mieter von Wohnungen oder Einfamilienhäusern.

Verwendungszweck

Die KfW Bankengruppe finanziert Maßnahmen zur Reduzierung von Barrieren und zum Einbruchschutz in bestehenden Wohngebäuden unabhängig vom Alter und jeglicher Einschränkung der Nutzer.

Gefördert werden:

  • Einzelmaßnahmen zur Barrierereduzierung:
    • Wege zu Gebäuden und Wohnumfeldmaßnahmen,
    • Eingangsbereich und Wohnungszugang,
    • vertikale Erschließung/Überwindung von Niveauunterschieden,
    • Anpassung der Raumgeometrie,
    • Maßnahmen an Sanitärräumen,
    • Sicherheit, Orientierung und Kommunikation,
    • Gemeinschaftsräume, Mehrgenerationenwohnen,
  • Maßnahmen, mit denen der Standard Altersgerechtes Haus erreicht wird,
  • Einzelmaßnahmen zum Einbruchschutz durch Einbau von:
    • einbruchhemmenden Haus- und Wohnungseingangstüren,
    • Nachrüstsystemen für Haus- und Wohnungseingangstüren sowie Türspione,
    • Nachrüstsystemen für Fenster sowie einbruchhemmende Gitter und Rollläden,
    • Einbruch- und Überfallmeldeanlagen,
    • baugebundenen Assistenzsystemen.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderumfang und -höhe:
    • Durchführung der Einzelmaßnahmen zur Barrierereduzierung: 10% der förderfähigen Investitionskosten, maximal 5.000 € pro Wohneinheit
    • Standard Altersgerechtes Haus: 12,5% der förderfähigen Investitionskosten, max. 6.250 € pro Wohneinheit
    • Einzelmaßnahmen zum Einbruchschutz: 10% der förderfähigen Investitionskosten, max. 1.500 € pro Wohneinheit
  • Bagatellgrenze: 200 €

Kombination

Dieses Förderprogramm kann mit anderen Fördermitteln kombiniert werden, wenn deren Summe die förderfähigen Investitionskosten nicht übersteigt.

Nicht möglich ist die Kombination geförderter Maßnahmen zur Barrierereduzierung und zum Einbruchschutz dieses Programms mit einer anderen KfW-Förderung für dasselbe Vorhaben, z.B. dem Programm „Altersgerecht Umbauen – Kredit“ oder mit einem von der KfW aus diesen Mitteln refinanzierten Programm eines Landesförderinstituts sowie mit einer steuerlichen Förderung für Handwerkerleistungen für in diesem Programm geförderte Maßnahmen.

Ebenfalls nicht möglich ist die Kombination geförderter Maßnahmen zur Barrierereduzierung dieses Programms mit einer Förderung für die entsprechenden Maßnahmen gemäß Altersvorsorge-Verbesserungsgesetz (sog. Wohnriester) oder mit der Förderung der sozialen Pflegeversicherung oder der privaten Pflege-Pflichtversicherung (inkl. der Beihilfe für Beamte).

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • Die Maßnahmen müssen an bestehenden Wohngebäuden durchgeführt werden.
  • Für Umbaumaßnahmen zum Standard „Altersgerechtes Haus“ ist ein unabhängiger Sachverständiger verpflichtend zu beauftragen.
  • Alle Maßnahmen müssen den technischen Mindestanforderungen entsprechen.
  • Die Maßnahmen sind durch Fachunternehmen auszuführen.
  • Nicht gefördert werden Boardinghäuser, Ferienhäuser und -wohnungen sowie Wochenendhäuser.

Antragsverfahren

Anträge sind vor Beginn der zu fördernden Maßnahme unter Verwendung der Antragsformulare zu stellen.

Eine Antragstellung für den Ersterwerber ist innerhalb von 12 Monaten nach Bauabnahme möglich. Sollen barrierereduzierende Maßnahmen in Verbindung mit Maßnahmen zum Einbruchschutz umgesetzt werden, kann ein „Kombi-Antrag“ gestellt werden.

Antragstelle ist die KfW Bankengruppe.

Quelle

Merkblatt der KfW Bankengruppe, Stand 11/2016; KfW-Information vom 01.08.2016; Pressemitteilung der KfW vom 19.09.2016

Weiterführende Informationen

Seit dem 19.09.2016 sind die Mittel zur Förderung von Maßnahmen zum Einbruchschutz aufgrund der hohen Nachfrage aufgebraucht. Zusagen zur Förderung einbruchsichernder Maßnahmen im verbleibenden Jahr 2016 erfolgen daher unter dem Vorbehalt, dass Mittel im Bundeshaushalt 2017 zur Verfügung stehen. Die Zusagen werden erst mit Inkrafttreten des Bundeshaushaltsgesetzes für das Jahr 2017 wirksam. Nach Erhalt der Zusage kann bereits mit dem geplanten Vorhaben begonnen werden, die Voraussetzung zum Vorhabensbeginn gemäß Merkblattbedingungen gilt als eingehalten. Die Zuschüsse werden frühestens 2017 unter dem o.g. Vorbehalt ausgezahlt.

Anträge für barrierereduzierende Maßnahmen einschließlich Kombianträgen Barrierereduzierung und Einbruchschutz können wieder ab Januar 2017 gestellt werden.

 

Zuletzt aktualisiert am: 06.12.2016

Formulare und Merkblätter

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Altersgerecht Umbauen - Investitionszuschuss - Merkblatt

Merkblatt und Programmüberblick auf den Internetseiten der KfW Bankengruppe

Links

Altersgerecht Umbauen - Investitionszuschuss - Häufige Fragen

Häufige Fragen auf den Internetseiten der KfW Bankengruppe

Altersgerecht Umbauen - Investitionszuschuss - Verfahren

Informationen zum Antragsverfahren auf den Internetseiten der KfW Bankengruppe

Downloads

Altersgerecht Umbauen - Investitionszuschuss - Formulare und Downloads

Formulare und Downloads auf den Internetseiten der KfW Bankengruppe

Kontakt

KfW Bankengruppe

Palmengartenstraße 5-9

60325 Frankfurt am Main

Hotline:0800 539-9001 (Gründer und Mittelstand), -9002 (Bauen, Sanieren und Kommunen), -9003 (Bildung)

Telefon:0 69 7431-0

Fax:0 69 7431-2944

E-Mail:info@kfw.de

Internet:http://www.kfw.de

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