Was können die Kommunen tun, um preisgünstigen Wohnraum zu erhalten und durch Neubau zu ergänzen? Mit dieser Frage beschäftigt sich das 8. Wohnungspolitische

//8. Wohnungspolitisches Kolloquium

Beginn:
Mittwoch, 17. Juni 2015
Uhrzeit:
09:30-14:00
Adresse:
TU Dortmund, Baroper Straße 297, 44227 Dortmund
Zielgruppe:
Öffentliche Kunden, Wohnungswirtschaft, Multiplikatoren
Veranstalter:
Forum KomWoB
Anmeldung:
erforderlich
Anmeldung Info:
Anmeldeschluss ist der 12. Juni. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt; Teilnahme nach Eingang der Anmeldungen.

8. Wohnungspolitisches Kolloquium: Neubau und Erhalt von preisgünstigem Wohnraum

Seit einigen Jahren hat in vielen Regionen die Wohnungsnachfrage stark zugenommen. Zwar hat auch der Neubau wieder angezogen – allerdings weniger als erforderlich, und vor allem im oberen Preissegment. Ein Großteil der Nachfrage richtet sich also auf den Bestandsmarkt. Besonders die bislang preisgünstigen Wohnungen stehen unter starkem Druck: Im Zuge von Neuvermietungen und Modernisierungen verschwinden sie zunehmend aus dem günstigen Segment. Auch im öffentlich geförderten Bestand laufen die sozialen Bindungen schneller aus als durch Neubau hinzukommen. Was können die Kommunen tun, um preisgünstigen Wohnraum zu erhalten und durch Neubau zu ergänzen? Mit dieser Frage beschäftigt sich das 8. Wohnungspolitische Kolloquium von IRPUD und NRW.BANK.

Der erste Beitrag ordnet die soziale Wohnraumförderung in den Kontext der Transformation von Wohlfahrtsstaaten und Stadtentwicklungspolitik ein, analysiert die Rolle der beteiligten Akteure und die Entwicklungsperspektiven. Die weiteren Beiträge loten die Möglichkeiten und Grenzen dreier zentraler kommunaler Instrumente aus:

  • Kommunaler Wohnungsbau: Wohnungen in städtischer Hand bieten unabhängig von vereinbarten Sozialbindungen dauerhaft günstiges Wohnen. Inwiefern das heute noch funktioniert, zeigen die Erfahrungen aus Wien.
  • Milieuschutz: Einige Kommunen versuchen mit Hilfe des Städtebaurechts, Aufwertungsprozesse in preisgünstigen Stadtteilen zu verlangsamen. Seit März können Kommunen in Nordrhein-Westfalen auch die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen einschränken. Der Beitrag berichtet von den langjährigen Hamburger Erfahrungen mit diesen Instrumenten.
  • Neubauförderung mit Quoten: In Anlehnung an das Münchner Modell „sozial gerechte Bodennutzung“ geben immer mehr Städte in Neubauprojekten einen Mindestanteil öffentlich geförderter Wohnungen vor. Ist das ein sinnvoller Weg? Der Beitrag gibt einen Überblick über die verschiedenen Varianten und die Erfahrungen damit.

Die Veranstaltung richtet sich an Fachleute aus Kreisen und Kommunen (Wohnen, Stadtentwicklung, Soziales), Wohnungsunternehmen, Mieter- und Vermietervertretungen, Wissenschaft und Kommunalpolitik.

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