Seit Einführung von Hartz IV übernehmen die Kommunen und Kreise für den größten Teil der Transferleistungsempfänger die Kosten für

//NRW.BANK | 7. Wohnungspolitisches Kolloquium

Beginn:
Mittwoch, 25. Juni 2014
Uhrzeit:
09:30-14:30
Adresse:
Baroper Straße 297 44221 Dortmund
Zielgruppe:
Öffentliche Kunden, Wohnungswirtschaft
Veranstalter:
IRPUD/TU Dortmund und NRW.BANK
Anmeldung:
erforderlich
Anmeldung Info:
siehe Einladungsflyer

Der Wohnungsmarkt für Transferleistungsempfänger – (schlüssige) Konzepte für Kreise und Kommunen

Seit Einführung von Hartz IV übernehmen die Kommunen und Kreise für den größten Teil der Transferleistungsempfänger die Kosten für Unterkunft und Heizung (KdU) – sofern diese angemessen sind. In örtlichen Richtlinien legen sie fest, bis zu welcher Höhe die KdU als angemessen gelten.

Dies ist keine einfache Aufgabe, denn die gesetzlichen Vorgaben sind nach wie vor recht vage. Immerhin gibt es inzwischen eine Reihe von Arbeitshilfen, und die Rechtsprechung hat einen gewissen Rahmen für die Ausgestaltung der KdU Richtlinien entwickelt. So fordern z.B. die Sozialgerichte, dass die Mietobergrenzen empirisch fundiert hergeleitet werden müssen („schlüssige Konzepte“). Abgesehen davon müssen die Kommunen berücksichtigen, welche Konsequenzen ihre Festlegungen für andere Belange der Stadtentwicklung und den lokalen Wohnungsmarkt haben könnten.

Mit der Veranstaltung möchten TU Dortmund und NRW. BANK ein Forum für diese Themen bieten. Zunächst stellen drei Beratungsbüros verschiedene Methoden für „schlüssige Konzepte“ zur Diskussion, die in NRW bereits angewandt wurden. Die Teilnehmer erhalten so einen guten Überblick über Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Im zweiten Teil werden Schnittstellen zu anderen Fachpolitiken diskutiert: Wie lässt sich das Thema KdU in die kommunale Wohnungspolitik einbetten? Welche Bedeutung hat die soziale Wohnraumförderung in diesem Kontext? Welche Ansätze gibt es, Energiespar- und Klimaschutzaspekte in die Richtlinien zu integrieren?

Die Anerkennung des Kolloquiums als Fortbildung durch die Architektenkammer NRW ist beantragt.

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