Die Veranstaltung bietetet ein Forum sich zu über Probleme, Herausforderungen und mögliche Lösungsstrategien der Zuwanderung aus Südosteuropa zu informieren

//6. Wohnungspolitisches Kolloquium 2013: Zuwanderung aus Südosteuropa

Beginn:
Mittwoch, 3. Juli 2013
Uhrzeit:
09:30-13:30
Adresse:
Baroper Straße 297, 44221 Dortmund
Zielgruppe:
Öffentliche Kunden, Wohnungswirtschaft, Multiplikatoren
Veranstalter:
IRPUD TU Dortmund, NRW.BANK
Anmeldung:
erforderlich
Anmeldung Info:
Anmeldeschluss ist der 28.6.2013. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Teilnahme erfolgt nach Eingang der Anmeldung.

Zuwanderung aus Südosteuropa – Herausforderung für die Quartiersentwicklung und den kommunalen Wohnungsmarkt

Südosteuropa. Bulgaren, Rumänen? Roma, Sinti? Schon allein die Begrifflichkeiten weisen auf die Unklarheiten und Unsicherheiten hin, die mit der Gruppe oder besser den unterschiedlichen Gruppen von Zuwanderern aus Südosteuropa verbunden sind. Fakt ist, dass die Zahl der nach Deutschland zuwandernden Rumänen und Bulgaren seit dem EU-Beitritt der beiden Länder 2007 deutlich zunimmt. Die absolute Zahl dieser Zuwanderer ist immer noch vergleichsweise gering, aber es finden sich Konzentrationen in einigen Großstädten und hier wiederum in einzelnen Quartieren, in denen preiswerter Wohnraum zu finden ist. Für Akteure vor Ort in den Quartieren sind es auf den ersten Blick vor allem zwei Aspekte, die als problematisch wahrgenommen werden: zum einen nachbarschaftliche Konflikte zwischen alteingesessenen und neuankommenden Quartiersbewohnern und zum anderen ungesunde Wohnverhältnisse in tendenziell verwahrlosten Häusern. Die dahinterliegenden Ursachen und Zusammenhänge sind komplex und Lösungsstrategien müssen entsprechend umfassend sein.

Die Auseinandersetzung mit der Problematik gestaltet sich für Kommunen, Wohnungsvermieter und Sozialarbeit allerdings aufgrund von Unklarheiten über relevante Fakten, Sprachbarrieren und den notwendigen Beitrag einer Vielzahl von Akteuren als schwierig. Der Wunsch, sich politisch korrekt zu verhalten, verbunden mit der Unsicherheit, was bezogen auf die Fragestellung eigentlich politisch korrekt ist, trägt sicherlich auch dazu bei.

Das diesjährige Dortmunder Wohnungspolitische Kolloquium des Instituts für Raumplanung (IRPUD) der TU Dortmund und der NRW.BANK greift diese schwierige Thematik auf und möchte ein Forum bieten, sich zu informieren und mögliche Lösungsstrategien zu diskutieren. Das Handlungsfeld Wohnen steht dabei im Vordergrund.

Aus dem Programm:

  • Zuwanderung Südosteuropa - Eine Einführung (Prof. Dr. Brigitte Hasenjürgen, Kath. Hochschule NRW)
  • Kommunale Handlungsansätze in Berlin-Neukölln (Cordula Simon, Europabeauftragte im Bezirksamt Neukölln von Berlin)
  • Strategie zur Wohnraumversorgung von EU-Armutszuwandernden (Christiane Certa, Sozialplanerin Stadt Dortmund)
  • Zuwanderung Südosteuropa - eine Herausforderung nicht nur für die Kommunen (Gesine Kort-Weiher, Städtetag NRW)

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