20 Millionen Euro für die soziale Baulandentwicklung: Mehr Flächen für den sozialen Wohnungsbau

//20 Millionen Euro für die soziale Baulandentwicklung:

Mehr Flächen für den sozialen Wohnungsbau

Düsseldorf, 3. April 2017

Das Land Nordrhein-Westfalen will die Kommunen bei der Mobilisierung von Flächen für den sozialen Wohnungsbau noch stärker unterstützen. Bauminister Michael Groschek, Dietrich Suhlrie als Mitglied des Vorstands der landeseigenen NRW.BANK und Franz Meiers als Geschäftsführer der landeseigenen Entwicklungsgesellschaft NRW.URBAN Kommunale Entwicklung GmbH (NRW.URBAN KE) haben dazu jetzt einen Vertrag zur sozialen Baulandentwicklung unterzeichnet. Um mehr Flächen für den sozialen Wohnungsbau zu schaffen, stehen damit ab sofort 20 Millionen Euro an zinsgünstigen Krediten bereit. Da das Modell die Vorfinanzierung der Entwicklungskosten jenseits des kommunalen Haushalts ermöglicht, können auch Kommunen profitieren, die dringend benötigte Flächenentwicklungen aus eigener Kraft nicht vornehmen könnten.

„Auch wenn wir in diesem Bereich schon bundesweit spitze sind: Wir brauchen mehr bezahlbare Wohnungen. Mit der sozialen Baulandentwicklung wird es uns gelingen, zusätzliche Flächen für den sozialen Wohnungsbau zu gewinnen. Gerade in diesem Bereich benötigen die Kommunen mehr Unterstützung. Mit der heutigen Vereinbarung werden wir einen entsprechenden Beitrag leisten können, um dieses Ziel auch zu erreichen“, betonte Groschek.

Die Kommunen können nun die NRW.URBAN KE treuhänderisch mit dem Erwerb und der Entwicklung geeigneter Grundstücke für den Wohnungsbau beauftragen, wobei eine angemessene Quote an Sozialwohnungen vereinbart wird. Die NRW.BANK stellt dafür eine günstige Refinanzierung zur Verfügung. Sie gewährt der NRW.URBAN KE einen Kreditrahmen in Höhe von 20 Millionen Euro für eine Laufzeit von bis zu 15 Jahren. Die Kreditsumme wird durch eine Bürgschaft des Bauministeriums abgesichert.

„Angesichts wachsender Einwohnerzahlen ist das Aktivieren neuer Siedlungsflächen vor allem für den Bau von preisgünstigem oder altersgerechtem Wohnraum dringend notwendig“, sagte Suhlrie.
„Als Partner der Kommunen erweitern wir deren finanziellen Spielraum und fördern damit den sozialen Wohnungsbau in NRW.“

Die soziale Baulandentwicklung beseitigt nicht nur Finanzierungsengpässe bei den Kommunen, sie fängt auch das Fehlen einer eigenen kommunalen Entwicklungsgesellschaft auf. „Gerade für Kommunen, die weder über das Personal noch über das Know-how verfügen, aber Baulandentwicklung schnell und effizient umsetzen wollen, haben wir das Modell der sozialen Baulandentwicklung konzipiert. NRW.URBAN stellt diesen Kommunen als Entwicklungsgesellschaft auf Zeit Know-how zur Verfügung.“, so Meiers. Darüber hinaus kann die NRW.URBAN KE mit ihrer professionellen Erfahrung in der Grundstücksentwicklung personelle Engpässe der Kommunen ausgleichen.

Das Programm gilt für ganz Nordrhein-Westfalen, Projekte in Kommunen mit besonderem Wohnungsbaubedarf werden vorrangig ausgewählt. Interessierte Kommunen können sich an die NRW.URBAN KE wenden (Weitere Informationen: http://www.nrw-urban.de/urbane-raeume/baulandentwicklung-1/).

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