Wohnungsmarktbarometer der NRW.BANK: Situation am Wohnungsmarkt verschärft sich

//Wohnungsmarktbarometer der NRW.BANK

Situation am Wohnungsmarkt verschärft sich

Düsseldorf/Münster, 12. Juli 2016

Der Wohnungsmarkt in Nordrhein-Westfalen bleibt angespannt. Während Wohnungen im preisgünstigen Segment weiterhin Mangelware sind, verschärft sich die Situation für Mieter und Wohnungssuchende zunehmend auch im mittleren Preissegment. Das ist ein Ergebnis des aktuellen Wohnungsmarktbarometers, das die NRW.BANK jährlich veröffentlicht und zu dem Experten aus dem Wohnungsmarkt befragt werden.


Die Experten schätzen die Lage auf den nordrhein-westfälischen Wohnungsmärkten ähnlich angespannt ein wie Mitte der 90er-Jahre. Damals war die Nachfrage nach günstigem Wohnraum aufgrund der Zuwanderung in Folge der Wiedervereinigung und des Balkankrieges stark gestiegen. Die Gründe für die aktuelle Marktlage bei den geförderten Mietwohnungen und im unteren Mietpreissegment sind vielseitig: Insgesamt wollen zunehmend mehr Menschen im urbanen Umfeld leben und ziehen in die Städte, die Nachfrage steigt. Dabei sind aufgrund ihrer Einkommenssituation immer mehr Haushalte auf günstigen Wohnraum angewiesen. Das Angebot an geförderten Mietwohnungen dagegen schrumpft, da viele ältere Bestände in den vergangenen Jahren aus der Preisbindung gefallen sind und zu wenig neu gebaut worden ist.

„Es zeigt sich, dass der Bau geförderter Mietwohnungen und der Erhalt von Bestandswohnungen immer wichtiger werden“, sagt Dietrich Suhlrie, Vorstand der NRW.BANK. „Als Förderbank für Nordrhein-Westfalen bieten wir ein breites Spektrum an Förderangeboten für Investoren, um preisgünstige Wohnungen zu schaffen sowie zu erhalten und damit Quartiere aufzuwerten.“

Situation im mittleren Preissegment zunehmend angespannt

Der Druck im unteren Preissegment weitet sich nun auch auf das mittlere Segment aus. War dieser Markt 2011 noch ausgeglichen, bewerten die Experten dieses Segment heute zunehmend als angespannt. Die Nachfrage steigt, Neubau findet aber weiterhin vor allem im hochpreisigen Segment statt. Die Experten erwarten daher auch für die kommenden Jahre zunehmende Marktanspannung.

Das Wohnungsmarktbarometer ist ein Stimmungsbild für die Wohnungsmärkte.  Befragt wurden 240 Fachleute aus unterschiedlichen Bereichen wie Wohnungs-, Bau- und Finanzwirtschaft, Kommunen, Wissenschaft und Interessenverbänden. Die Fragen beziehen sich auf Zustand und aktuelle Entwicklungen der NRW-Wohnungsmärkte. Die Befragten beurteilen die Marktlage aus Sicht der Nachfrager.

Mehr zum Thema Wohnen erfahren Sie unter www.nrwbank.de/wohnen

Ansprechpartnerin für Rückfragen:
Birgit Kranzusch, stv. Pressesprecherin, Tel.: 0211 91741-1997

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