NRW.BANK.ifo-Geschäftsklima Januar 2016, Skeptiker gewinnen wieder die Oberhand

//NRW.BANK.ifo-Geschäftsklima Januar 2016

Skeptiker gewinnen wieder die Oberhand

Düsseldorf/Münster, 5. Febraur 2016

Das ifo-Geschäftsklima in der gewerblichen NRW-Wirtschaft ist zu Beginn des Jahres kühler geworden. Waren die Geschäftsaussichten im Dezember noch vermehrt optimistisch, haben sie wider Erwarten im Januar nachgegeben.


Im Verarbeitenden Gewerbe war das Geschäftsklima im Januar weniger günstig als im Vormonat. Die Unternehmen waren mit ihrer geschäftlichen Lage nicht mehr ganz so zufrieden wie zuletzt und äußerten sich angesichts gedämpfter Exportchancen im Gegensatz zu den voran¬gegangenen fünf Monaten zu ihren Zukunftsperspektiven wieder eher negativ.

Im Bauhauptgewerbe verschlechterte sich das Geschäftsklima. Die Lage wurde vermehrt ungünstig beurteilt und der Pessimismus hinsichtlich des weiteren Verlaufs nahm spürbar zu.

Auch im Einzelhandel kühlte sich das Geschäftsklima im Januar merklich ab. Nicht nur die aktuelle Situation wurde weniger günstig bewertet, auch von der zuletzt geäußerten Zuversicht im Hinblick auf die kommenden sechs Monate war kaum noch was zu spüren.

Im Großhandel hat sich das Geschäftsklima ebenfalls merklich eingetrübt. Die Geschäftslage wurde weniger positiv eingestuft als in den vorangegangenen drei Monaten und zu ihren Geschäftserwartungen äußerten sich die Großhandelsunternehmen nicht mehr ganz so optimistisch wie Ende vergangenen Jahres.

Hintergrund:
Als regional spezialisierter Frühindikator gibt das NRW.BANK.ifo-Geschäftsklima Aufschluss über die bevorstehende wirtschaftliche Entwicklung in Nordrhein-Westfalen. Es basiert auf dem ifo-Geschäftsklima Deutschland, legt jedoch den Fokus auf Nordrhein-Westfalen. Zur Ermittlung werden die Antworten der etwa 1.000 in Nordrhein-Westfalen ansässigen Unternehmen aus denen der 7.000 deutschlandweit befragten Unternehmen herausgefiltert und exklusiv für die NRW.BANK ausgewertet.

Beauftragt wird das NRW.BANK.ifo-Geschäftsklima von der NRW.BANK.
Neben der Einschätzung der Geschäftslage werden vertiefende Informationen zu wirtschaftlich relevanten Fragestellungen bereitgestellt. Durch eine Reihe zusätzlicher, monatlich bzw. quartalsweise erhobener Fragen zu Kapazitätsauslastung, Nachfrageentwicklung, Auftragsbestand, Preisentwicklung, Produktionsbehinderungen, Beschäftigungsentwicklung etc. können wertvolle Informationen für die Konjunktur-Analyse bereitgestellt werden. Hierbei liegen die Daten teilweise bis auf Ebene einzelner Wirtschaftszweige vor.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.nrwbank.de/ifo


Über die NRW.BANK

Die NRW.BANK ist die Förderbank für Nordrhein-Westfalen. Sie unterstützt ihren Eigentümer – das Land NRW – bei dessen struktur- und wirtschaftspolitischen Aufgaben. Dazu bündelt sie Förderprogramme des Landes, des Bundes und der Europäischen Union und kombiniert sie mit eigenen Fremd- und Eigenkapitalprodukten sowie Beratungsangeboten. Sie arbeitet wettbewerbsneutral und im Hausbankenverfahren mit allen Banken und Sparkassen in NRW zusammen.

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