NRW.BANK gewährt 669 Millionen Euro für bezahlbaren Wohnraum, Sozialer Mietwohnungsbau legt deutlich zu

//NRW.BANK gewährt 669 Millionen Euro für bezahlbaren Wohnraum

Sozialer Mietwohnungsbau legt deutlich zu

Düsseldorf/Münster, 15. Januar2016

 

Die Nachfrage nach Mitteln aus dem Wohnraumförderungsprogramm hat 2015 deutlich zugenommen. Private Anleger und Wohnungsbauunternehmer investieren wieder stärker in den Bau und die Modernisierung von sozialem Wohnraum. Im Jahr 2015 gewährte die NRW.BANK Mittel der sozialen Wohnraumförderung in Höhe von 669 Millionen Euro. Das entspricht einem Plus von 27,8 Prozent (Vj. 523,5 Mio. €). Insgesamt sind damit der Neubau, der Erwerb und die Modernisierung von 9.195 Wohnungen und Heimplätzen gefördert worden. 462,8 Millionen Euro sind dabei in den Neubau von 4.591 Mietwohnungen geflossen (Vj. 396,6 Mio. €, +16,7%), 111,9 Millionen Euro in bauliche Maßnahmen wie Umbau, Modernisierung von 3.100 Wohneinheiten im Bestand (Vj. 37,2 Mio. €, +>100 %). In Eigentumsmaßnahmen wurden 32,5 Millionen Euro investiert (Vj. 41,2 Mio. €, - 21%) sowie in bezahlbare Heimplätze 47,2 Millionen Euro (Vj. 26,4 Mio. €, +78,8%). Gut angelaufen ist auch das im Sommer 2015 gestartete Programm zur Schaffung von Wohnraum für Flüchtlinge: In diesem Bereich wurden mehr als 1.000 Wohnungen mit insgesamt 79 Mio. Euro gefördert. Ergänzt wurde diese Förderung durch das Programm NRW.BANK.Flüchtlingsunterkünfte, mit dem Kommunen und Kommunalverbänden rund 162,9 Millionen Euro zur Verfügung gestellt wurden. Damit konnten rund 18.000 Plätze gefördert werden.

 

„Es hat sich gezeigt, dass die Mittel der Wohnraumförderung trotz anhaltender Niedrigzinsphase weiterhin attraktiv sind“, sagt Dietrich Suhlrie, Vorstandsmitglied der NRW.BANK. „Der Bedarf nach günstigem Wohnraum und Unterkünften für Flüchtlinge ist vorhanden, entsprechend nutzen Investoren und Kommunen die Fördermöglichkeiten des Landes und der NRW.BANK.“

 

Im Regierungsbezirk Köln konnte mit 166 Millionen Euro Neubauförderung das Vorjahresergebnis um 5,5 Prozent gesteigert werden (Vj. 157,3 Mio. €). 162,3 Millionen Euro wurden für den Neubau von Mietwohnungen gewährt (Vj.150 Mio. €, +8,2%). Mit diesen Mitteln werden 1.445 Wohnungen entstehen (Vj.1.248, +15,8%). Die meisten Mietwohnungen wurden in Köln (799), im Rhein-Sieg-Kreis (167), der Städteregion Aachen (157) und Bonn (60) bewilligt. In den Neubau von Eigentumswohnungen und Häusern sind 3,7 Millionen Euro geflossen. Das ist spürbar weniger als im Vorjahr (Vj. 7,3 Mio. €, - 49,1%). Weitere 16,4 Millionen Euro wurden für Maßnahmen im Wohnungsbestand gewährt. Das ist eine Steigerung von mehr als 100 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (Vj. 2,5 Mio. €). Damit sind im Regierungsbezirk Köln Mittel für die Modernisierung von 401 Mietwohnungen ausgegeben worden (Vj.115, +>100 %).

 

Im Regierungsbezirk Düsseldorf ist die Neubauförderung mit einem Volumen von 104,1 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken (Vj.116,4 Mio. €, -10,6%). 93,4 Millionen Euro wurden für den Bau von neuen Mietwohnungen gewährt (Vj.104,2 Mio. €, - 10,2%). Damit wurden 984 neue Mietwohnungen zur Verfügung gestellt, was ein Plus von 0,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Die meisten Mietwohnungen sind dabei in Oberhausen (159), Düsseldorf (132) und Essen (107) gefördert worden. In den Neubau von Eigentum wurden im vergangenen Jahr 10,6 Millionen Euro investiert (Vj. 12,2 Mio. €, -12,3 %). Weitere 45,9 Millionen Euro wurden in den Bestand investiert. Das ist eine Steigerung von mehr als 100 Prozent (Vj. 10,7 Mio. €). So sind im Regierungsbezirk Düsseldorf bauliche Maßnahmen in 1.198 Wohnungen gefördert worden (Vj.439, +>100 %).

 

Im Regierungsbezirk Münster sind 98,1 Millionen Euro für den Neubau von bezahlbarem Wohnraum bewilligt worden. Das ist ein Plus von 91,2 Prozent. 88,2 Millionen Euro gingen dabei in den Neubau von Mietwohnungen (Vj.43,7 Mio. €, +>100 %). So können 884 neue Mietwohnungen entstehen (Vorjahr 434, + >100%), die meisten in den Städten Münster (153) und Gelsenkirchen (145). Mit 10 Millionen Euro wurde der Neubau von Eigentum gefördert (Vj. 7,7 Mio. €, + 29,9 %). Das Förderergebnis bei Bestandsmaßnahmen stieg um  mehr als 100 Prozent auf 28,2 Millionen Euro (Vorjahr 4,7 Mio. €). Damit können in 593 Wohnungen Modernisierungsmaßnahmen umgesetzt werden (Vj.212, + >100%).

 

Im Regierungsbezirk Detmold sind 47 Millionen Euro für den sozialen Wohnungsneubau gewährt worden (Vj.46,3 Mio. €, +1,4 %). 40,9 Millionen Euro wurden für den Neubau von Mietwohnungen bewilligt, das ist ein Plus von 7,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit können 397 Mietwohnungen gebaut werden, das sind 15,1 Prozent mehr als im Vorjahr (345). In Bielefeld sind mit 195 Wohnungen besonders viele Mietwohnungen gefördert worden, gefolgt von Paderborn mit 60 Mietwohnungen. In den Neubau von Eigentum wurden im vergangenen Jahr 6 Millionen Euro investiert (Vj. 8,3 Mio. €, -27,7 %). 3,8 Millionen Euro wurden in den Bestand investiert. Das ist eine Steigerung von 70,3 Prozent (Vj. 2,2 Mio. €). Mit diesen Mitteln werden im Regierungsbezirk Detmold durch bauliche Maßnahmen 164 Mietwohnungen modernisiert (Vj.127, +29,1 %).

 

Im Regierungsbezirk Arnsberg ist mit 80 Millionen Euro das Ergebnis in der Neubauförderung um 20,5 Prozent deutlich gestiegen (Vj. 66,4 Mio. €). 78 Millionen Euro wurden für den Neubau von Mietwohnungen gewährt (Vj.60 Mio. €, +28,1%). 881 neue Mietwohnungen werden mithilfe dieser Mittel entstehen (Vorjahr 538, +63,8%), die meisten in der Stadt Dortmund (353). Für den Neubau von Eigentumswohnungen  und -Häusern sind 2,1 Millionen Euro gewährt werden. Das sind 62,5 Prozent weniger als im Vorjahr (5,6 Mio. €). Bei den Bestandsmaßnahmen stieg das Fördervolumen um 2,4 Prozent auf 17,6 Millionen Euro (Vj. 17,2 Mio. €).  Damit werden 744 Mietwohnungen modernisiert (Vj. 909, -18,2%).

 

Die Förderergebnisse für die einzelnen Bewilligungsbehörden finden Sie hier. Ergebnisse auf Ebene der  Gemeinden können telefonisch bei der Pressestelle der NRW.BANK erfragt werden.

 

Über die NRW.BANK
Die NRW.BANK ist die Förderbank für Nordrhein-Westfalen. Sie unterstützt ihren Eigentümer – das Land NRW – bei dessen struktur- und wirtschaftspolitischen Aufgaben. Dazu bündelt sie Förderprogramme des Landes, des Bundes und der Europäischen Union und kombiniert sie mit eigenen Fremd- und Eigenkapitalprodukten sowie Beratungsangeboten. Sie arbeitet wettbewerbsneutral und im Hausbankenverfahren mit allen Banken und Sparkassen in NRW zusammen.

Kontakt

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Gesatzki

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