NRW.BANK im Stresstest stabil: Eigenmittel konstant, Kernkapital weit oberhalb der Mindestkennziffern

//NRW.BANK im Stresstest stabil: Eigenmittel konstant, Kernkapital weit oberhalb der Mindestkennziffern

NRW.BANK-Chef Klaus Neuhaus: „EZB-Aufsicht von Förderbanken geht zulasten der Förderung.“

Hinweis

Seit November 2016 ist Eckhard Forst Vorsitzender des Vorstands der NRW.BANK.

Düsseldorf/Münster, 26. Oktober 2014

Die NRW.BANK hat beide Szenarien des EZB-Stresstests bestanden. Ihre Eigenmittel blieben auch unter Stressannahmen weitgehend konstant, die Kernkapitalquote blieb weit oberhalb der vorgegebenen Mindestkennziffern. Betriebsergebnis und Gewinn vor Steuern sind in beiden Szenarien positiv. Der Jahresüberschuss blieb stabil. Grund hierfür sind unter anderem die Möglichkeiten des Ausgleichs über die in den Vorjahren gebildeten Vorsorgereserven.

Klaus Neuhaus, Vorstandsvorsitzender der NRW.BANK: „Der Stresstest zeigt: unsere konservative Risikostrategie hat sich bewährt. Wir sind gut gerüstet für die Herausforderungen der Zukunft.“ Das Testergebnis bestätige die Förderbank darin, auch weiterhin die Reserven zu stärken. Dennoch sehe man die zukünftige Aufsicht durch die EZB auch weiterhin kritisch. „Dass wir auch zukünftig unter die EZB-Aufsicht fallen, bindet bei uns nicht nur personelle Ressourcen, sondern auch finanzielle Mittel. Das geht langfristig zu Lasten der Förderung in Nordrhein-Westfalen“, so Neuhaus.

Die Quote des harten Kernkapitals der NRW.BANK (rund 37% per 31. Dezember 2013 nach der für den Stresstest anzuwendenden Berechnungslogik nach CRR) sank auch im adversen Szenario des Tests lediglich auf minimal 31,5% im Jahr 2016, und zwar ausschließlich aufgrund der gemäß Methodenvorgabe unterstellten steigenden Risikoaktiva. Sie verblieb somit in allen Szenarien weit oberhalb der vorgegebenen Mindestkennziffern (8,0% im Baseline-Szenario bzw. 5,5% im adversen Szenario).

Der Stresstest hatte keine Auswirkungen auf die Höhe der aufsichtsrechtlichen Eigenmittel. Simulierte steigende Wertberichtigungen im adversen Szenario wurden über Vorsorgereserven ausgeglichen, die nicht Bestandteil der aufsichtsrechtlichen Eigenmittel sind.
Der Jahresüberschuss blieb während des gesamten Betrachtungszeitraums stabil.


Die vollständigen Ergebnisse finden Sie unter www.bankingsupervision.europa.eu.

Die Ergebnisse zur NRW.BANK finden Sie hier:
www.bankingsupervision.europa.eu/pdf/ca/DE-NRW-EBA-Transparency.pdf
www.bankingsupervision.europa.eu/pdf/ca/DE-NRW-CA-DISCLOSURE.xls.pdf


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