NRW.BANK.ifo-Geschäftsklima Mai 2014: Schwindende Zuversicht dämpft die Stimmung

//NRW.BANK.ifo-Geschäftsklima Mai 2014

Schwindende Zuversicht dämpft die Stimmung

Hinweis

Seit November 2016 ist Eckhard Forst Vorsitzender des Vorstands der NRW.BANK.

Düsseldorf/Münster, 3. Juni 2014

Das ifo-Geschäftsklima für die gewerbliche Wirtschaft Nordrhein-Westfalens hat sich im Mai zum zweiten Mal in Folge verschlechtert. Die befragten Unternehmen beurteilten ihre aktuelle Geschäftslage weniger positiv als im Vormonat. Von dem in den vergangenen neun Monaten zu beobachtenden Optimismus hinsichtlich der kommenden Entwicklung war im Mai kaum noch etwas zu spüren.

Die anhaltende Ukraine-Krise sowie die Schwäche wichtiger Wachstumsregionen der Welt führten offenbar zu Verunsicherungen. Zudem setzte der Frühjahrsaufschwung aufgrund der milden Witterung ungewöhnlich früh im ersten Quartal ein, sodass jetzt ein gewisser Rückpralleffekt entstanden ist. „Trotz der gesunkenen Werte sprechen die aktuellen Ergebnisse insgesamt eher für eine wirtschaftliche Verschnaufpause im zweiten Quartal als für eine grundsätzliche Trendumkehr“, erklärt Klaus Neuhaus, Vorsitzender des Vorstands der NRW.BANK.

Im Verarbeitenden Gewerbe hat sich das Geschäftsklima im Berichtsmonat erneut eingetrübt. Die Unternehmen bewerteten ihren gegenwärtigen Geschäftsverlauf weniger positiv als zuletzt. Bei der Einschätzung ihrer Zukunftsperspektiven überwogen die optimistischen Stimmen nur noch leicht, zumal die Industrieunternehmen in Bezug auf das Auslandsgeschäft bei weitem nicht mehr so zuversichtlich waren wie zuletzt.

Im Bauhauptgewerbe hat sich das Geschäftsklima im Mai ebenfalls etwas verschlechtert. Die Unternehmen waren mit ihrer aktuellen Lage zwar weniger unzufrieden als im Vormonat, im Hinblick auf den kommenden Geschäftsverlauf äußerten sie sich jedoch vermehrt skeptisch.

Auch im Einzelhandel ist der Klimaindikator im Mai gesunken. Die Unternehmen stuften zwar ihre aktuelle Geschäftslage etwas besser ein als zuletzt, dem nächsten halben Jahr blickten sie aber wieder überwiegend pessimistisch entgegen.

Im Großhandel kühlte sich das Geschäftsklima ebenfalls spürbar ab. Die Unternehmen waren nicht nur mit ihrer gegenwärtigen Lage weniger zufrieden, auch ihre Geschäftsperspektiven stuften sie nicht mehr so positiv ein wie in den sechs vorherigen Monaten.
 

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.nrwbank.de/ifo
 

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