NRW.BANK.ifo-Geschäftsklima Januar 2014

//NRW.BANK.ifo-Geschäftsklima Januar 2014

Hoffnungsfroher Jahresauftakt

Hinweis

Seit November 2016 ist Eckhard Forst Vorsitzender des Vorstands der NRW.BANK.

Düsseldorf/Münster, 7.2.2014

Die Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen ist mit Zuversicht in das neue Jahr gestartet. Das ifo-Geschäftsklima in der gewerblichen Wirtschaft Nordrhein-Westfalens hat sich im Januar zum dritten Mal in Folge verbessert. Das wichtige Stimmungsbarometer der heimischen Wirtschaft kletterte damit auf den höchsten Stand seit etwa zweieinhalb Jahren.

Die Unternehmen beurteilten ihre Lage merklich positiver als in den vergangenen drei Monaten. Die Erwartungen an den weiteren Geschäftsver-lauf waren fast drei Jahre lang nicht mehr so optimistisch wie heute. Die Ergebnisse sprechen für ein dynamisches Wachstum der heimischen Wirtschaft im ersten Halbjahr 2014.

NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin: „Die deutliche Verbesserung des NRW.BANK.ifo-Geschäftsklimas hat eine solide Grundlage: Die Auftragsbücher der Industrieunternehmen beginnen sich zu füllen. Besonders bemerkenswert ist, dass die Auftragseingänge vor allem aus dem Inland kommen, sie sind Ergebnis der anziehenden Binnenkonjunktur. Ein hoher Beschäftigungsstand und steigende Einkommen werden die Nachfrage in den kommenden Monaten weiter wachsen lassen.“

„Der Verlauf des ifo-Geschäftsklimas im Jahr 2013 zeigt, dass die nordrhein-westfälische Wirtschaft auch 2014 auf einem guten Weg ist – eine positive Entwicklung, die in allen Wirtschaftszweigen auch aufgrund der gestiegenen Nachfrage spürbar ist“, ergänzt Dietmar P. Binkowska, Vorsitzender des Vorstands der NRW.BANK.

Für Schwung sorgte das Verarbeitende Gewerbe. Hier hat das Geschäftsklima einen deutlichen Sprung nach oben gemacht. Die Industrieunter-nehmen bewerteten angesichts anziehender Nachfrage insbesondere ihre aktuelle Geschäftssituation noch positiver als zuletzt. Auch bezüglich ihrer Perspektiven für die nächsten sechs Monate waren sie überwiegend zuversichtlich.

Im Bauhauptgewerbe erholte sich das Geschäftsklima im Januar ebenfalls. Die Unternehmen beurteilten ihre aktuelle Lage zwar noch ungünstiger als im Vormonat, der kommenden Entwicklung blickten sie aber erstmals seit neun Monaten wieder optimistisch entgegen. Sie liegen sogar über dem Niveau, das vor einem Jahr bekundet wurde.

Im Einzelhandel ist der Klimaindikator im Januar wieder deutlich gesunken. Die Situation der Unternehmen war im Januar bei weitem nicht mehr so gut wie Ende des vergangenen Jahres. Ihre Zukunftsperspektiven stuften die Einzelhandelsunternehmen hingegen wieder vorsichtig positiv ein.

Im Großhandel hat sich das Geschäftsklima erheblich verbessert. Im Gegensatz zum Vormonat fiel die Beurteilung der aktuellen Geschäftslage wieder günstig aus. Zu ihren Geschäftsaussichten äußerten sich die Großhandelsunternehmen noch optimistischer als zuletzt.

Hintergrund:
Als regional spezialisierter Frühindikator gibt das NRW.BANK.ifo-Geschäftsklima Aufschluss über die bevorstehende wirtschaftliche Entwicklung in Nordrhein-Westfalen. Es basiert auf dem ifo-Geschäftsklima Deutschland, legt jedoch den Fokus auf Nordrhein-Westfalen. Zur Ermittlung werden die Antworten der etwa 1.000 in Nordrhein-Westfalen ansässigen Unternehmen aus denen der 7.000 deutschlandweit befragten Unternehmen herausgefiltert und exklusiv für die NRW.BANK ausgewertet.

Beauftragt wird das NRW.BANK.ifo-Geschäftsklima von der NRW.BANK.
Neben der Einschätzung der Geschäftslage werden vertiefende Informationen zu wirtschaftlich relevanten Fragestellungen bereitgestellt. Durch eine Reihe zusätzlicher, monatlich bzw. quartalsweise erhobener Fragen zu Kapazitätsauslastung, Nachfrageentwicklung, Auftragsbestand, Preisentwicklung, Produktionsbehinderungen, Beschäftigungsentwicklung etc. können wertvolle Informationen für die Konjunktur-Analyse bereitgestellt werden. Hierbei liegen die Daten teilweise bis auf Ebene einzelner Wirtschaftszweige vor.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.nrwbank.de/ifo.
 

Kontakt

Caroline
Gesatzki

Pressesprecherin

Tel.:0 211 91741-1847

Fax:0 211 91741-1260

E-Mail:caroline.gesatzki@nrwbank.de

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