Öffentlich geförderte Mietwohnungen in teuren Regionen unentbehrlich

//Wohnungsmarktbericht der NRW.BANK 2013: Mietkosten in NRW steigen weiter an

Öffentlich geförderte Mietwohnungen in teuren Regionen unentbehrlich

Düsseldrof/Münster, 23.12.2013

Die Mietkosten in NRW steigen insgesamt weiter an. Ursächlich ist vor allem der Anstieg der Heizkosten. Sie haben sich seit dem Jahr 2000 fast verdoppelt. „Kalte“ Nebenkosten und Mieten als solche wachsen demgegenüber moderater. Am stärksten steigen die Neubaumieten. Der Grund: Neu gebaut werden fast nur teure Wohnungen. Die Bestandsmieten stiegen bisher vor allem in teuren Regionen. Jetzt steigen sie in immer mehr Regionen NRWs. Engpässe bei preisgünstigen Mietwohnungen sind die Folge. Dies geht aus dem Wohnungsmarktbericht 2013 der NRW.BANK hervor, der jetzt erschienen ist. Grundlage des jährlichen Berichts sind die jeweils aktuell verfügbaren Datenbestände zur Wohnungsmarkt- und Bevölkerungsentwicklung.

 

„Öffentlich geförderte Mietwohnungen haben immer noch eine wichtige Schutzfunktion für einkommensschwächere Mieter“, erklärt Dietrich Suhlrie, Mitglied des Vorstands der NRW.BANK. „Denn gerade in den teuren Regionen liegen die Mieten öffentlich geförderter Wohnungen erheblich unter dem Marktniveau.“

 

Die Bestandsmieten stiegen 2009 bis 2012 in 226 Kommunen in NRW und sanken nur noch in 83 Kommunen; in den übrigen 87 blieben die Mieten stabil. Die Neubaumieten steigen auch in den Regionen mit sinkender Wohnungsnachfrage. Spitzenreiter bei den Mieten bleiben die Rheinschiene, Münster und Aachen. Dort dürften sich die Engpässe im preisgünstigen Segment weiter verschärfen. Die günstigsten Mieten haben das Ruhrgebiet und die Grenzregionen Ost- und Südwestfalens.

 

Weitere Informationen erhalten Sie auf den Publikationsseiten der Wohnungsmarktbeobachtung.

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