Fast jede zweite Kilowattstunde Ökostrom stammt aus Bürgerenergieanlagen

//5. NRW.Symposium

Düsseldorf/Münster, 7.11.2013

 
  • Ausbau der Erneuerbaren Energien führt zu stärkerer Dezentralisie­rung der Energieerzeugung

 

  • Fast jede zweite Kilowattstunde Ökostrom stammt aus Bürgerenergieanlagen

 

  • 5. NRW.Symposium mit NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin und NRW-Klimaschutzminister Johannes Remmel fand in Düsseldorf statt
 

Hinweis

Seit November 2016 ist Eckhard Forst Vorsitzender des Vorstands der NRW.BANK.

Der Ausbau der Erneuerbaren Energien wird zu einer stärkeren Dezentralisie­rung der Energieerzeugungführen. Der Trend hin zu mehr Bürgerenergieanlagen wird sich fortsetzen. Darüber waren sich die Experten auf dem 5. NRW.Symposium „Dezentrale Energieversorgung: Möglichkeiten, Finanzierungen, Erfahrungen“ in der NRW.BANK Düsseldorf einig. Veranstalter waren NRW.BANK, Wirtschaftsministerium NRW sowie Klimaschutzministerium NRW.

 

Einer aktuellen Studie des Marktforschungsinstituts trend research zufolge sind bereits jetzt 46 Prozent der Anlagen zur Erzeugung von Strom mithilfe der Erneuerbaren Energien in Bürgerhand – 35 Prozent hiervon halten Privatpersonen, 11 Prozent Landwirte. Das führt zu einer zunehmend dezentralen Ausrichtung der Energieversorgung.

 

„Etwa 80 Prozent der Erneuerbaren Energien und rund 60 Prozent der Erdgasanlagen sind bereits heute an  dezentrale Verteilnetze angeschlossen“, erklärte NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin. „Darin liegt eine Chance für neue  Wettbewerber auf dem Strommarkt wie Stadtwerke, kommunale Versorgungsunternehmen oder auch genossenschaftlich organisierte Erzeuger“, so Duin weiter.

 

„Die Bürgerinnen und Bürger werden durch ihr Engagement Teil vom Großprojekt Energiewende. Durch die Konzentration von persönlichem Einsatz, Kapital und Wissen können vor Ort selbst große Energieanlagen auf regenerativer Basis realisiert werden. Hier werden nicht nur die Kosten, sondern auch die Gewinne geteilt. Gleichzeitig stärkt das Bürgerengagement die demokratischen Strukturen“, so der NRW-Klimaschutzminister Johannes Remmel.

 

Gastgeber der Veranstaltung war die NRW.BANK, die als Förderbank das Land Nordrhein-Westfalen bei der Umsetzung ihrer klimapolitischen Ziele unterstützt. „Die Bereitschaft der Bürger selbst in die Energiewende vor der eigenen Haustür zu investieren ist sehr groß“, erklärte Dietmar P. Binkowska, Vorsitzender des Vorstands der NRW.BANK. „Motiv ist hierbei einerseits, sich unabhängig von den großen Versorgern zu machen. Andererseits darf aber auch die Rendite des guten Gewissens nicht unterschätzt werden.“

 

Zur Veranstaltung:

NRW.Symposium findet einmal jährlich in der NRW.BANK in Düsseldorf statt. Zielgruppe sind Unternehmen sowie Vertreter von Kammern, Wirtschaftsförderungsgesellschaften, Kreditinstituten und Kommunen in Nordrhein-Westfalen. Das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen und das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen richten die Veranstaltung gemeinsam mit der NRW.BANK aus.

Kontakt

Caroline
Gesatzki

Pressesprecherin

Tel.:0 211 91741-1847

Fax:0 211 91741-1260

E-Mail:caroline.gesatzki@nrwbank.de

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