NRW.BANK und Bauministerium starten neue Programme zur Denkmalförderung in NRW

//Mehr Förderung für Inhaber denkmalgeschützter Gebäude in NRW

NRW.BANK und Bauministerium starten neue Programme zur Denkmalförderung in NRW

Düsseldorf/Münster, 01. Oktober 2013

Die NRW.BANK startet heute gemeinsam mit dem Bauministerium zwei neue Förderprogramme zur Förderung der Denkmalpflege in NRW. Ab sofort werden damit 60 Millionen Euro pro Jahr an günstigen Fördermitteln zur Verfügung stehen: 20 Millionen Euro für selbst genutztes Wohneigentum und 40 Millionen Euro für gewerblich oder kulturell genutzte sowie kirchliche Baudenkmäler. Hinzu kommen 4,12 Millionen Euro an Zuschüssen für die Bodendenkmalpflege sowie herausragende Sakralbauwerke ab 2014.

„Mit den beiden neuen Darlehensprogrammen wird das Fördervolumen und damit auch die Zahl der möglichen Objekte zugleich erheblich erhöht“, erklärt Michael Groschek, Minister für Wohnen und Stadtentwicklung. Dietrich Suhlrie, Mitglied des Vorstands der NRW.BANK ergänzt: „Jetzt können nicht nur denkmalgeschützte Objekte gefördert werden, sondern auch andere instand zu setzende Gebäude mit besonders erhaltenswerter Bausubstanz. Damit ist die Darlehensförderung deutlich weitreichender als die bisherige Zuschussförderung.“

Ein weiterer Vorteil: Während früher nur die denkmalbedingten Mehrkosten einer Baumaßnahme zuschussfähig waren, können nun die Gesamtkosten des Umbaus für die Förderung zugrunde gelegt werden. „Auf diese Weise kann beispielsweise ein Eigentümer eines Denkmals die Darlehensförderung nicht nur für die denkmalgerechte Erneuerung seiner Fenster, sondern für seinen gesamten Umbau beantragen“, so Groschek.

Von der Darlehensförderung nicht abgedeckt sind die Bodendenkmalpflege sowie herausragende Sakralbauwerke. Hierfür wird es ab 2014 Zuschüsse in Höhe von 4,12 Millionen Euro geben: Bei der Bodendenkmalpflege sind das 2,82 Millionen Euro (bisher: 3,01 Millionen Euro). Für herausragende Sakralbauwerke wie die Welterbestätten Kölner und Aachener Dom, die Wiesenkirche in Soest oder den Xantener Dom wurden die Zuschüsse von 767.000 Euro auf 1,3 Millionen Euro aufgestockt.
 

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